Toepffer mahnt zur Zurückhaltung

Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer kann die Forderung nach mehr Geld für das städtische Personal nachvollziehen, hält sie aber für verfrüht.

„Die städtischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben für Hannovers Haushalt einen hervorragenden Beitrag geleistet, indem sie in schwierigen Zeiten finanzielle Zugeständnisse gemacht haben. Das darf nicht außer Acht gelassen werden. Dass aufgrund der aktuellen höheren Haushaltslage mehr Geld gefordert wird, ist daher in gewisser Weise nachvollziehbar. Trotz des Aufschwungs ist die Gefahr jedoch nicht gebannt. Es darf nicht vergessen werden, dass die städtische Arbeitnehmerschaft immer noch besser gestellt ist als die in der freien Wirtschaft tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sehr viele Angestellte aus der Wirtschaft kämpfen mit befristeten Arbeitsverträgen für drei oder sechs Monate oder müssen in die Leiharbeit gehen, um zumindest vorübergehend eine Beschäftigung zu finden. Diese Aspekte dürfen wir nicht aus den Augen verlieren“, sagt Toepffer.