Schützenfest: Vom Stoppelmarkt lernen!

Wegen den abnehmenden Besucherzahlen wurde am Anfang der Woche eine zeitliche Verlegung des Schützenfestes diskutiert. Meiner Ansicht nach wird eine zeitliche Verschiebung das Problem nicht beheben und die Attraktivität des Festes erhöhen. Ein Fest wirkt meistens dann anziehend, wenn man sich mit ihm identifizieren kann. Das ist auf dem Stoppelmarkt in Vechta der Fall. Dort war ich am 12. August 2010, um herauszufinden, welches Erfolgskonzept den hohen Besucherzahlen zugrunde liegt.

BeEren im Niedersächsischen Landtag

Eine Gruppe von Erwachsenen mit Behinderungen (BeEr) aus dem Mehrgenerationenhaus Döhren e. V. besuchte am 18. Oktober 2010 den Landtagsabgeordneten Dirk Toepffer im Niedersächsischen Landtag. Das Ziel war, das Haus kennenzulernen und Informationen über die parlamentarische Arbeit zu erhalten.

Toepffer führte die Gruppe zunächst in den Plenarsaal. Nachdem die Präsidiums- und die vordersten Abgeordnetenplätze in der lebhaften Besuchergruppe schnell verteilt waren, schilderte Toepffer wo der Ministerpräsident, die Ministerinnen und Minister, die Abgeordneten und die Presse sitzen.

Stuttgart 21 – eine Großbaustelle unserer Demokratie

Die Massenproteste in Stuttgart gegen den geplanten Bau eines unterirdischen Bahnhofs beschäftigen nicht nur die Menschen in Baden – Württemberg, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen.

Große Unsicherheiten, Verärgerung und Zukunftssorgen prägen das Bild der Befürworter und Gegner. Ohne die Lage vor Ort genau zu kennen steht für mich fest, dass das vielfältige, gewaltfreie bürgerliche Engagement zu begrüßen ist. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass in den Diskussionen sachliche Argumente anstelle von emotionalen Parolen dominieren.

Toepffer mahnt zur Zurückhaltung

Hannovers CDU-Chef Dirk Toepffer kann die Forderung nach mehr Geld für das städtische Personal nachvollziehen, hält sie aber für verfrüht.

„Die städtischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben für Hannovers Haushalt einen hervorragenden Beitrag geleistet, indem sie in schwierigen Zeiten finanzielle Zugeständnisse gemacht haben. Das darf nicht außer Acht gelassen werden. Dass aufgrund der aktuellen höheren Haushaltslage mehr Geld gefordert wird, ist daher in gewisser Weise nachvollziehbar. Trotz des Aufschwungs ist die Gefahr jedoch nicht gebannt. Es darf nicht vergessen werden, dass die städtische Arbeitnehmerschaft immer noch besser gestellt ist als die in der freien Wirtschaft tätigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Sehr viele Angestellte aus der Wirtschaft kämpfen mit befristeten Arbeitsverträgen für drei oder sechs Monate oder müssen in die Leiharbeit gehen, um zumindest vorübergehend eine Beschäftigung zu finden. Diese Aspekte dürfen wir nicht aus den Augen verlieren“, sagt Toepffer.

Innovation und Wissenschaft

In diesen Tagen werden, wie seit 1901 üblich, die Gewinner der Nobelpreise bekannt gegeben. Diese Auszeichnung wird an Personen und Organisationen für herausragende Leistungen in den Disziplinen Physik, Chemie, Physiologie oder Medizin, Literatur und Frieden verliehen und geht auf den schwedischen Chemiker und Erfinder Alfred Nobel zurück.

Seine Pflicht erkennen und tun, das ist die Hauptsache

Pflicht sei „das Geheimnis des Glücks und der Tugend: zu lieben, was man verpflichtet ist zu tun.“ Diese Weisheit des englischen Schriftstellers Aldous Huxley lässt sich nicht auf alle Situationen im Leben übertragen. Zur Frage der Notwendigkeit der Bundeswehr und der Wehrpflicht lässt sich dieses Zitat allerdings gut anbringen.

Frieden in Deutschland, Europa und der Welt ist eine Grundvoraussetzung für uns Menschen. Nur wer in einer friedlichen Umgebung aufwächst, kann sich mit Themen wie Bildung, sozialen Sicherungssystemen oder Gesundheitsreformen auseinandersetzen.

Toepffer im Hüttendorf – Die Chance zum Dialog vertan

Der Landtagsabgeordnete Dirk Toepffer verstärkt seine Kritik nach dem Besuch der „Republik freies Wendland“:

„Dem Aufruf der Projektverantwortlichen, das Hüttendorf selbst in Augenschein zu nehmen, bin ich natürlich gefolgt. Vor Ort boten mir Herr Florian Fiedler und Herr Aljoscha Begrich für heute einen Gesprächs- und Besichtigungstermin an. Währenddessen stürmten Aktivisten mit Schlagwörtern und emotionalen Parolen auf mich ein und verhinderten leider jeglichen Dialog, sodass ich den Platz verlassen musste. Daraus folgere ich, dass das Gesprächsangebot von Herrn Fiedler und Herrn Begrich nicht ernst gemeint war sowie die gesamte Aktion im Vorfeld bewusst zum Protest missbraucht werden sollte. Das ist sehr schade, denn die Möglichkeit zum kritischen Dialog wurde damit nicht genutzt und vertan. Die mir entgegengebrachte „Diskussionskultur“ war stark fragwürdig. Wenn verbale Kommunikation ohne Argumente in Hüttendorf beigebracht wird, dann mache ich mir über die Sinnhaftigkeit des Projektes, das als Theaterkultur deklariert wird, ernsthaft sorgen“, sagt Toepffer.