Die Zügel in der Hand: von einem neuen Euro-Rettungsversuch

Maßnahmen um Maßnahmen werden und wurden bereits ergriffen, um eine Deflation des Euros zu verhindern – jetzt ist die Europäische Zentralbank (EZB) am Zuge, die Preisstabilität zu gewähren. Der erste Versuch zur Stabilisierung wurde von ihr unternommen: runter mit dem Leitzins. Der Markt soll so auf einem konstanten Level gehalten und Probleme ausgeglichen werden. Aber mit dieser Aktion greift der Währungshüter auch stark in die Geschehnisse ein – beiseitegeschoben werden eventuelle negative Folgen, denn es muss gerettet werden, was gerettet werden kann.

Ein Präsident des Volkes – Zeit des Neuanfangs!?

Nach schweren Zeiten ist es nun soweit: Ägypten hat einen neuen Präsidenten. Mohammed Mursi – einst Mitglied der Muslimbruderschaft – ist ein Mann aus dem Volk, gemäßigter Islamist und der erste, frei gewählte Präsident nach dem Sturz des früheren Machthabers Mubarak. Seine Amtseinführung ist für Ägypten, welches so viel Leid ertragen musste, ein historischer Augenblick – der Beginn der Demokratie.

Grenzenlos – ist die Lawine ins Rollen gekommen?

„Können“ die anderen Staaten nun endlich handeln? Bis jetzt konnte von außen nicht viel getan werden, doch Syrien hat offenbar – gewollt oder nicht – eine Grenze überschritten: ein türkischer Kampfjet wurde abgeschossen. Dass es die syrische Luftwaffe war, wurde sofort angenommen und doch hatte sicherlich jeder – selbst die Türkei – anfangs insgeheim gehofft, dass die Vorwürfe sich als unwahr erweisen könnte.

Kein Vorankommen mit Freiwilligkeit

Das Thema „Frauenquote“ ist fortwährend aktuell und ist der Zündschlüssel zu flammenden Diskussionen. Ein Knackpunkt: soll es denn nun eine freiwillige oder doch lieber eine gesetzliche Quote geben? Hieran werden sich buchstäblich die Zähne ausgebissen. Es ist wohl ein offenes Geheimnis, dass Männer bevorzugt werden, da sie einfach als kompetenter eingeschätzt werden.

Europa schwächelt, Deutschland lächelt

Rosig sieht es nicht überall aus: ein Teil der europäischen Länder leidet an der im jeweils eigenen Land vorherrschenden schlechten Wirtschaftslage und/oder macht sich Sorgen um die Finanzen. Ob Griechenland, Spanien, Italien, Portugal oder Irland – wenige bleiben vom „Sorgenblick“ verschont, mittlerweile sind besonders die spanischen Banken in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt.

Energiepaket – Hand in Hand, Schritt für Schritt in ein neues Energieversorgungszeitalter

Ein Jahr ist es jetzt her, seit das neue Energiepaket verabschiedet und damit großen Zielen ins Auge geschaut wurde und auch immer noch geschaut wird. „Face reality“ – Realität konfrontieren: Veränderungen gibt es, teils sind sie negativ, teils sind sie gut. Aber insbesondere bei Ersteren sollte man nicht tatenlos zuschauen, und mag der erste Schritt noch so schwer sein. Klimawandel, Rohstoffmangel – zwei Punkte, die zum nachhaltigen Handeln aufrufen, um der Menschheit, den Völkern, den Familien, ja schlussendlich jedem Individuum, in den genannten Punkten eine konflikt- und sorgenfreie Zukunft zu bieten – und nicht nur dieser Generation.

IG Metall – eiserner Kampf um besseren Tarifvertrag

Es wurde gekämpft, was das Zeug hält, anfangs waren sogar unbefristete Streiks geplant. 3,6 Millionen Menschen sind in der Metallbranche beschäftigt und hatten u.a. eine Forderung: 6,5 Prozent mehr Gehalt bekommen – an diesem Ziel wurde bis zum bitteren Ende festgehalten. Als „Schlüsselbranche“ bezeichnet, als „Siegerbranche“ aus der Tarifverhandlung mit den Arbeitgebern herausgegangen: die Metaller sind generell zufrieden, das Ergebnis kann sich sehen lassen. Herausgesprungen sind nach zähen Verhandlungen Samstagnacht satte 4,3 Prozent mehr Reallohn. Auch über andere Punkte konnte – im Nachhinein mehr oder weniger zufriedenstellend – verhandelt werden. Die Verhandlungen fanden in Baden-Württemberg statt, doch der neue Vertrag soll bundesweit übernommen werden: für gleiche Bedingungen in der Metallindustrie.

Die Lasten der Bahn – Gütertransport auf die Schienen verlagern

Die Deutsche Bahn hat ein Ziel vor Augen: den Gütertransport von der Straße auf die Schienen zu verlegen. Interessant zu sehen, denn auch der Schiffsgüterverkehr verfolgt das Ziel, mit den LKWs als Transportmittel zu konkurrieren. Konkurrenzdenken wird es dann wohl in naher Zukunft zwischen den Schienen und dem Wasser geben. Was wird wohl effizienter sein? Erlaubt seien ein paar Gedanken am Rande. Derzeit bringen uns aber LKWs alles was wir für unseren täglichen Bedarf brauchen.