Reedereien – und „Grün“ trifft auch die Seekolosse

Ökonomie und Ökologie vereinen – mittlerweile sollte das jeder verstanden haben, die oberste Prämisse der Gegenwart und auch der Zukunft. Luft, Straßen, Meere – alles soll sauberer werden und getan wird viel für die Umwelt. Im Fokus steht das CO2, doch bei der Schifffahrt tritt auch das gesundheitsschädliche Schwefeldioxid in den Vordergrund. Die Reeder haben sich entschieden: auch sie wollen selbstverständlich mitmachen, auf den „Öko-Zug“ aufspringen. Doch voreilige Schritte sollten nicht unternommen werden. Frage: was ist nun voreilig? Dass das Schwefeldioxid nicht von heute auf morgen aus dem Treibstoff der Seeriesen verschwinden kann, das ist klar. Aber der Weg ist das Ziel: eine kontinuierliche Reduktion des Stoffes sollte natürlich vorgenommen werden und ehrgeizige Ziele schaden nicht.

Am Limit – doch nicht die Benzinpreise

Es wird und wird nicht besser. Das wird es – logisch darüber nachgedacht – wohl auch in Zukunft nicht werden: die Dimensionen der Benzinpreise. Als ob das nicht schon genug wäre, wird nun auch noch der Diesel deutlich teurer werden. Aber ehrlich: wen überrascht das wirklich großartig? Natürlich ist niemand erfreut darüber, das ist nachvollziehbar, denn der Geldbeutel wird mit einer einzigen Tankfüllung zunehmend leichter. Doch dass es den Rohstoff Öl nicht mehr en masse gibt, das ist seit Langem bekannt. Aufgrund dessen ist es auch verständlich, dass die Preise dafür steigen. Was daran ändern, das kann wohl niemand wirklich – höchstens den Versuch unternehmen, die jetzt schon hohen Kosten über einen längeren Zeitraum auf einem konstanteren Niveau zu halte, bis dann schließlich die nächste Preisbombe explodiert.

Koran kostenlos – wer will, wer hat noch nicht?

Was gratis ist, das nimmt man gern. Doch ist das auch bei einer „Heiligen Schrift“ so? Seit kurzer Zeit verschenkt eine vergleichsweise kleine, aber dennoch als radikal geltende Moslemgruppe, in deutschen Städten Exemplare des Korans. Unter den Zielstädten ist auch unsere Landeshauptstadt Hannover. Man sollte Menschen mit anderer Glaubensrichtung stets mit Respekt behandeln und diese tolerieren – ein entscheidender Punkt des christlichen Wertekanons. Und auch wenn andersgesinnte Menschen versuchen, Bürgerinnen und Bürger von ihren Ansichten zu überzeugen, so bleibt nur zu sagen: solange man sich selbst treu bleibt und weiß, welches seine Überzeugung ist, so stellt auch dies kein Problem dar. Jeder hat ja immerhin das Recht, auch dankend abzulehnen. Aber nicht alle scheinen dies so zu akzeptieren…

Piratenpartei – und radikale Veränderungen folgen?!

Klein, aber oho – so könnte man wohl die noch überschaubare Piratenpartei bezeichnen. Beinahe aus dem Nichts entstanden – in den unübersichtlichen Tiefen des Internets – wird nun schon über ihren Einfluss gesprochen, welchen sie unter Umständen mit ihren Forderungen, insbesondere auf die Wirtschaft, haben könnte. Und einige Zweige davon könnten in der Tat negativ belastet werden. Moderner, bürgernäher, im Durchschnitt jung und noch sehr unerfahren – das zeichnet die Piraten aus. Entern wollen sie erst einmal Landtage. Politische Akzeptanz, das ist ihr Ziel. Ignorieren kann die Piraten niemand mehr, im Gegenteil, vielleicht sollte man sie besser ernst nehmen, denn bezüglich ihrer Mitgliederzahlen ist die Tendenz steigend. Im Saarland haben sie bereits das Wort erteilt bekommen – ein Freudenfest für die alternativen Bürgerrechtler, denn nun gibt es Hoffnung, dass auch gewisse Forderungen ihrerseits durchgesetzt werden können.

Gorleben – Endlager: nein danke!

Die Energiewende ist in vollem Gange, das Atomzeitalter soll schleunigst Geschichte sein und spätestens in 10 Jahren wird der letzte Atommeiler vom Netz gehen. Es wird getan was nur getan werden kann, die Wende, hin zu regenerativen Energien, stößt auf allgemeine Akzeptanz. Der Absprung gen Motto „think green“ scheint geschafft und bei der Notwendigkeit grünen Handelns sind sich einmal alle einig.

Logistikzentrum Kronsberg – Top oder Flop?

Es ist beschlossen: Pläne bezüglich des Logistikzentrums am Kronsberg, an der Grenze von Mittelfeld und Bemerode, sollen weitergeführt werden, so der Entschluss der rot-grünen Mehrheit im Bezirksrat Döhren-Wülfel. Rot-Grün ist aus dem Häuschen – aber das sind nicht die Einzigen. Aus dem Häuschen sind – bildlich gesprochen – seit Ende letzten Jahres auch die Anwohner der an den Kronsberg grenzenden Siedlungen. Grund sind Proteste gegen den Bau des neuen Versandhandelszentrums.

Industriestandort Niedersachsen – essentieller Beitrag zur deutschen Wirtschaft

Niedersachsen – ein bedeutender Industriestandort. Unser Bundesland ist nicht nur Vorreiter in Deutschland, nein, auch im internationalen Wettbewerb hat Niedersachsen die Nase vorne. Insbesondere in der Automobilbranche, der Zulieferungs-, sowie der Chemieindustrie nimmt Niedersachsen eine führende Rolle ein. Auch die deutsche Schifffahrtswirtschaft ist ganz oben auf der Wettbewerbsskala mit dabei.

Iran – der Alleingang wird fortgesetzt

„Wer nicht hören will, der muss fühlen“ – ein verbreitetes Sprichwort. Und genau das ist momentan das Motto der westlichen Staatengemeinschaft, denn die Geschäfte großer Firmen, unter anderem von Thyssen Krupp, mit dem Iran, werden drastisch zurückgeschraubt. Aber nicht nur das: der Iran schaufelt sich sein eigenes wirtschaftliches Grab, denn seine Öl-Exporte gen Westen stellt er ein – Frankreich wurde beispielsweise schon von der Abnehmerliste gestrichen.

Syrien – der „Frühling“ lässt auf sich warten

Misst man die Stimmung in Syrien an den Jahreszeiten, so herrscht in dem Land momentan tiefster, dunkler und eiskalter Winter, in welchem buchstäblich ums Überleben gekämpft wird. Das Assad-Regime ist gleichzusetzen mit blankem Horror: die Syrer – teils Dissidenten, teils Anhänger – liefern sich einen regelrechten „Blutkampf“. Was in anderen Ländern unter dem Namen „Arabischer Frühling“ Erfolg hatte, wird in Syrien noch von dem Regime und seinen Anhängern verteufelt: die Demokratiebewegung.