Stellenabbau bei E.on – und Schuld ist der Atomausstieg!?

Hauptsache man sucht die Fehler woanders, aber sicher nicht bei sich selbst. Warum auch? Sündenböcke gibt es schließlich überall.

Der führende Energiekonzern E.on prüft momentan den Abbau von bis zu 11.000 Stellen weltweit und das soll dann wohl die Schuld der Bundesregierung sein, da der Atomausstieg zu voreilig beschlossen wurde.

Welche Einstellung pflegen denn bloß E.ons führende Kräfte, fragt sich jetzt wohl so manch einer.

Da gibt es lange, zähe und furchtbar anstrengende Debatten über den Atomausstieg, welcher schlussendlich und glücklicherweise beschlossen wurde – und man sollte meinen, mit diesem Beschluss seien die BürgerInnen Deutschlands zufrieden -, doch dann gibt es tatsächlich Menschen, denen das auch wieder nicht passt.

Die „sanfte Mobilität“ oder: Urlaub mit Liebe zur Umwelt

Vor ein paar Tagen bin ich mit meiner Familie aus dem Sommerurlaub zurückgekehrt. Ich muss sagen, die Ferien in Werfenweng, Österreich,  sind die Entspanntesten meines Lebens gewesen. „Warum?“ fragen sich jetzt bestimmt viele. Tolles Hotel, gutes Essen und zusätzlich ein großes Wellnessangebot? Fast, möchte ich sagen. Doch das ist nicht alles gewesen. Etwas anderes hat mich als Abgeordneten, zuständig für den Bereich Wirtschaft, positiv überrascht.

„EHEC“ oder „das Problem mit der nachhaltigen Ernährung“

Ob BSE, Schweinegrippe, dioxinverseuchtes Futtermittel oder EHEC: Schreckensmeldungen aus Landwirtschaft und Lebensmittelbranche sind zwischenzeitlich an der Tagesordnung. Man hat sich irgendwie daran gewöhnt. So ist es auch kein Wunder, dass sich die Szenarien ähneln. Den ersten Schlagzeilen folgt regelmäßig die Suche nach den Ursachen und Verantwortlichen, dann die völlige Verunsicherung der Verbraucher und schließlich der zeitweise Konsumverzicht bei bestimmten Produkten. Die betroffenen Produzenten, seien es Rinderzüchter, Geflügelbauern oder nun Gemüseproduzenten, erleiden Existenz bedrohende Verluste, die Öffentlichkeit ruft nach besseren Kontrollen. Am Ende beruhigt sich die Szenerie und irgendwann beginnt alles von vorn.

Mut zur Vielfalt

Bis Anfang der 60er Jahre wurde der Islam in Deutschland eher weniger thematisiert. In den folgenden Jahren kamen durch Anwerbeabkommen mit muslimischen Staaten Arbeitsmigranten nach Deutschland. „Gastarbeiter“ wurden Sie genannt und waren überwiegend aus der Türkei. Heute gehören in Deutschland etwa 5 % der Bevölkerung der islamischen Glaubensrichtung an, rund 1,8 Mio. sind davon deutsche Staatsbürger.

Quotenregelung für Frauen

Meiner Frühstückslektüre entnehme ich:

„Mehr Frauen in den Führungspositionen durch Quotenregelung? „Die Wirtschaft atmet durch, die Gefahr einer gesetzlichen Quotenregelung für Frauen ist zurzeit vom Tisch“.

Eine verständliche Reaktion aus der Sicht der Unternehmen, wie ich finde. Diese wollen sich nicht an Hand von Zahlen gängeln lassen, sondern „aus freier Entscheidung heraus die Besten Köpfe für sich gewinnen“.

Schützenfest: Vom Stoppelmarkt lernen!

Wegen den abnehmenden Besucherzahlen wurde am Anfang der Woche eine zeitliche Verlegung des Schützenfestes diskutiert. Meiner Ansicht nach wird eine zeitliche Verschiebung das Problem nicht beheben und die Attraktivität des Festes erhöhen. Ein Fest wirkt meistens dann anziehend, wenn man sich mit ihm identifizieren kann. Das ist auf dem Stoppelmarkt in Vechta der Fall. Dort war ich am 12. August 2010, um herauszufinden, welches Erfolgskonzept den hohen Besucherzahlen zugrunde liegt.