Infobrief April 2011

Die Themen

Großes Verdienstkreuz

Am Freitag, den 1. April wurde Prof. Rolf Wernstedt mit dem Großen Verdienstkreuz des Landes Niedersachsen ausgezeichnet. Ministerpräsident David McAllister übergab den Orden an den früheren Landtagspräsidenten.
Fast drei Jahrzehnte saß Prof. Wernstedt für die SPD im Landtag. Dabei zeigte er hohes Engagement für die schulische Bildung und die politische Bildungsarbeit – ein Aspekt seiner Arbeit, den Ministerpräsident McAllister in seiner Laudatio, als “roter Faden” seines Lebenslaufs bezeichnete. Von 1990 bis 1998 amtierte er als niedersächsischer Kultusminister, 1997 war er Präsident der Kultusministerkonferenz. Es schlossen sich fünf Jahre an der Spitze des Niedersächsischen Landtages an.
Während dieser gesamten Zeit, seit nunmehr über 35 Jahren, lehrte und lehrt Rolf Wernstedt am Institut für Politische Wissenschaft. Zunächst als Lehrbeauftragter, seit 1989 dann als Honorarprofessor, bot er Veranstaltungen zur Politischen Bildung und ihrer Didaktik, zur Parlaments- und Parteitheorie, Finanzverfassung, Haushaltspolitik und zur politischen Sprache an, holte zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses in seine Seminare und betreute eine große Anzahl von Abschlussarbeiten und Dissertationsprojekten.
Nach dem Tod Jürgen Seiferts übernahm er 2006 das Tagespolitische Colloquium, das derzeit regelmäßig rd. 50 Diskutantinnen und Diskutanten anzieht. Fast zeitgleich wurde Wernstedt Präsident der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Gesellschaft und ist so über die Auslobung der Leibniz-Stiftungsprofessur auch noch auf andere Weise der Philosophischen Fakultät eng verbunden.
Quelle: www.phil.uni-hannover.de

↑ Nach oben

HANNOVER-STADT

Sozialministerin Aygül Özkan auf dem CDU-Kreisparteitag
in Döhren

Am 2. April begrüßte Dirk Toepffer herzlich die Gäste und Diskussionsteilnehmer zum CDU-Kreisparteitag mit anschließender Podiumsdiskussion in Döhren. Besonders erfreut war Toepffer über den Besuch der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration Aygül Özkan. Nach der Wahl des Tagungspräsidiums und verschiedener Kommissionen hielt Sozialministerin Özkan einen Vortrag zum Thema Migrations- und Integrationspolitik. „Hannover kann Heimat“, so Özkan „ Menschen mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft zu integrieren, ist eine der großen Herausforderungen in unserer Zeit.“ Sie verwies auf Bevölkerungsprognosen und deren Aussage, dass ethnische, soziale, sprachliche und kulturelle Heterogenität in der Gesellschaft weiter zunehmen werde und die Vielfalt der Menschen als Chance zu begreifen und zu nutzen sei. Die Ministerin sprach eine erfolgreiche Integration durch Bildung an. Sie ging auf die gezielte Förderung von Kindern, Jugendlichen mit Migrationshintergrund und auf das Erlernen der deutschen Sprache unter Einbeziehung der Eltern ein. „Nur wer die deutsche Sprache lernt, hat eine Chance“, so Ministerin Özkan.

↑ Nach oben

WAHLKREISBESUCH

…von Akowi, DJN, NAJU & Co.

JANUN steht für Jugend-Aktions-Netzwerk-Umwelt-und-Natur. Am 4. April begrüßte der Sozialpädagoge Achim Riemann den Abgeordneten Dirk Toepffer zu einem Gespräch im Jugendumweltbüro Janun in der Sailerstraße in Hannover.
„Ich begrüße sehr das Engagement von jungen Menschen für den Umweltschutz, so Toepffer. „Ich selbst wohne in ländlicher Umgebung, liebe die Natur und unterstütze den Einsatz, sie für die nachfolgenden Generationen zu erhalten“, selbst Vater eines 8-jährigen Sohnes.
1989 haben sich die niedersächsischen Teile der BUNDjugend, der Naturschutzjugend und des Deutschen Jugendbundes für Naturbeobachtung zu Janun e. V. zusammengeschlossen. Weitere Initiativen wie unabhängige Jugendumweltgruppen, Jugendumweltbüros und viele einzelne Jugendliche arbeiten mit. JANUN ist ein Netzwerk mit vielen Engagierten und einer großen Bandbreite von Aktivitäten. Das Besondere daran ist, dass diese Aktivitäten von Jugendlichen initiiert, selbst organisiert und durchgeführt werden. Janun bietet Seminare und Workshops. Jugendliche können sich bei Janun e. V. in unterschiedlichsten Projekten einbringen. Um nur einige zu nennen: Atommülllager Asse, ideenHof, KlimaretterIn, KonsuMensch…….
Akowi zum Beispiel ist eine Gruppe von jungen LüneburgerInnen, die sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinsam neue kreative Aktionsformen auszuprobieren und mit ungewöhnlichen Auftritten im öffentlichen Raum Menschen zum Nachdenken anregen möchten.
DNJ, eine Gruppe naturverbundener Jugendlicher zwischen 12 und 25 Jahren, möchten ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und einen Weg finden, die Natur als Lebensgrundlage nicht weiter auszubeuten.
Von „Indianern“ lernen heißt ein Angebot für Schulklassen, Horte, Kindergeburtstage und Jugendgruppen. Dieses gehört zum Tipiprojekt bei Barsinghausen in Kooperation mit dem Verein ideenHof e. V. Durch traditionelle indianische Lebensregeln setzen sich Kinder und Jugendliche mit dem Umgang in der Gruppe auseinander.
Ganz besonders am Herzen liegt Riemann das Thema Atomausstieg und machte Toepffer auf Veranstaltungen wie Filme und Vorträge unter dem Hinweis „1986 Tschernobyl – 2011 Fukushima“ aufmerksam. Riemann selbst, der vierzehn mal in Weißrussland war und vor Ort seit 15 Jahren Hilfsprojekte betreut, bietet auf Anfrage Schulen einen Vortrag und Film zu „Tschernobyl 25 Jahre danach” an. In der Zeitschrift aktuell beschrieb Achim Riemann seine Erfahrungen auf einer Reise in Landstriche um Tschernobyl und das Leben der Menschen dort mit der Radioaktivität. Besonders die Kinder seien vom Gau betroffen. Gerade 20 Prozent seien noch gesund. „Ich ziehe meinen Hut vor so viel Einsatz”, betonte Toepffer. Zum Abschluss seines Besuchs bei Janun e. V. überreichte Riemann dem Politiker das Logo „Atomkraft? Nein Danke”.

↑ Nach oben

ZUKUNFTSTAG

Jungen und Mädchen informieren sich

Am 14. April 2011 ergriffen Mädchen und Jungen die Chance, in Berufe hineinzuschnuppern und einen ersten Eindruck für eine mögliche Anregung für die spätere Berufswahl zu bekommen. „Je eher wir Kindern und Jugendlichen mögliche Perspektiven aufgezeigen und Hemmschwellen abbauen helfen, desto geringer sehe ich die Gefahr für späteres Unentschlossensein bzw. eine Null-Bock-Phase, die möglicherweise Angst und Unwissenheit widerspiegelt”, so Toepffer. Auch können sich die Kinder und Jugendlichen einen Eindruck über Berufe jenseits typischer bzw. traditioneller Rollenverteilung verschaffen und so für sich erkennen, welcher Beruf sie interessieren würde.
Politik stand am diesjährigen Zukunftstag hoch im Kurs. 50 Schülerinnen und Schüler besuchten die CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag. Hier erwartete die Teilnehmer unter der Schirmherrschaft des Parlamentarischen Geschäftsführers Jens Nacke ein informatives und abwechslungsreiches Programm. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Chance, sich mit Abgeordneten und Mitarbeitern über ihre Arbeit im Landtag zu informieren. Eine Führung durch den Landtag und Demokratie durch politisches Rollenspiel hautnah zu erfahren, rundete einen ereignisreichen Tag ab.

↑ Nach oben

HANNOVER-DÖHREN

25 Jahre – und kein bisschen leise

Am 16. April 2011 feierte das Mütterzentrum Hannover-Döhren sein 25-jähriges Jubiläum. Gern nahm Dirk Toepffer neben weiteren Gästen aus Politik und Wirtschaft, Vereinen und Institutionen die Einladung an und gratulierte Heike Eickelberg-Bothe und ihren Mitstreiterinnen zu dem 25-jährigen Bestehen und wünschte für die weitere Arbeit allen Beteiligten viel Erfolg.
Vor einem Vierteljahrhundert gründeten Mütter das Mütterzentrum Döhren. Sie wollten mit ihren Kindern auf den Spielplätzen nicht jedem Wetter ausgesetzt sein und so fanden die Treffen in einer Mietwohnung in der Bernwardstraße statt. Aus Platzmangel ging es dann in ein Gebäude im Hinterhof der Querstraße 22, bekannt als Mehrgenerationenhaus. Das 25-jährige Bestehen ist dem großen sozialen Engagement der ehrenamtlichen und amtlichen Aktiven zu verdanken. „Besonders das Ehrenamt ist ein wichtiger Bestandteil in unserer Gesellschaft und nicht wegzudenken. Es bewirkt Nähe, verbindet Interessen, stärkt die Gemeinschaft und schafft Nachhaltigkeit“, so Toepffer.

↑ Nach oben

WIRTSCHAFT

Frühjahrsgutachten: Wachstum in 2011

Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute sagen Deutschland für das Jahr 2011 ein kräftiges Wirtschaftswachstum voraus. Dass deutsche Bruttoinlandsprodukt soll laut der Wirtschaftsforschungsinstitute in diesem Jahr um 2,8 % und im kommenden Jahr um 2,0 % zunehmen. Im Jahre 2011 und 2012 wird ein weiterer Rückgang der Arbeitslosenquote (von derzeit 7,7 %) auf 6,9 % bzw. 6,5 % und damit weniger als drei Millionen Arbeitslose erwartet. Für die Erwerbstätigenzahl bedeutet dieses ein Wachstum von 430.000 in diesem und 275.00 im nächsten Jahr. Im Zuge des Aufschwungs sollen auch die Löhne steigen. Jedoch wird mit 2,4% in 2011 und 2,0% in 2012 zugleich eine relativ hohe Inflationsrate erwartet.
Quelle: www.bundesregierung.de


↑ Nach oben