Infobrief Januar 2012

Die Themen

Werkstatt Süd qualifiziert Jugendliche

Dirk Toepffer mit der Niedersächsischen Sozialministerin, Aygül Özkan, in der Werkstatt Süd

Die niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, und ich nutzten einen Besuch in Hannover-Kleefeld für einen Rundgang durch die Werkstatt Süd. Die Werkstatt Süd ist eine Einrichtung der Werkstätten Stadtkirchenverband Hannover gemeinnützige GmbH. Die Jugendwerkstatt qualifiziert und vermittelt Jugendliche in Ausbildung oder Arbeit. Im Gespräch mit den Jugendlichen informierten wir uns über ihre Qualifizierung in Gastronomie, Veranstaltungsmanagement und Bürokommunikation. Die Ministerin und ich stellten fest, dass die Werkstatt Süd mit gutem Beispiel vorangeht.
Mit dem Catering-Service und Cafeteria-Betrieb werden realitätsnahe Arbeitsbedingungen geschaffen. So können Jugendliche im Vorfeld einer Ausbildung Erfahrungen sammeln und ihre Chance auf einen Ausbildungsplatz erhöhen.

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NEUJAHRSEMPFANG

Seniorenbüro Kirchrode der Landeshauptstadt Hannover

Dirk Toepffer auf dem Neujahrsempfang des Seniorenbüros Kirchrode der Landeshauptstadt Hannover

Am 17. Januar 2012 nahm ich am Neujahrsempfang des Seniorenbüros Kirchrode der Landeshauptstadt Hannover teil. Über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Vereinen waren nach Kirchrode geladen. Der Empfang begann mit einem Festvortrag von Dr. Dietrich von Elsner zum Thema „Die Johanniter in Geschichte und Gegenwart“. Jürgen Sewening, Vorsitzender des Seniorenbüros, blickte in seiner Rede auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück und stellte das Veranstaltungsprogramm für das erste Halbjahr 2012 vor.

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NEUJAHRSEMPFANG

Hannoversche Volksbank gemeinsam mit der AGDV

Dirk Toepffer auf dem Neujahrsempfang der Hannoverschen Volksbank und der Arbeitsgemeinschaft Döhrener Vereine und Verbände

Ihren traditionellen Neujahrsempfang hat die Hannoversche Volksbank gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Döhrener Vereine und Verbände (AGDV) am 15. Januar 2012 veranstaltet. In das KompetenzCenter der Volksbank in Döhren kamen Vertreter aus der Stadt, Wirtschaft und den Vereinen zusammen. In Ihrer Ansprache nutzte Doris Woller, Regionaldirektorin der Hannoverschen Volksbank, die Gelegenheit über die Ereignisse des Jahres 2011 zu resümieren. Im Anschluss stellte Wolfgang Hoffmann, Vorsitzender der AGDV, die geplanten Veranstaltungen für das Jahr 2012 vor.

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PLENUM

Logistikzentrum Kronsberg

In der Landtagsdebatte um die Einführung von Mindestlöhnen diskutierte ich gemeinsam mit Abgeordneten über die Ansiedlungspolitik zum Logistikzentrum am Kronsberg. Über ansiedelnde Unternehmen freut sich jede Region, da die Gewerbesteuern steigen und Arbeitsplätze geschaffen werden.
Für eine erfolgreiche Standortentwicklung ist aber auch die Qualität der Arbeitsplätze wichtig. Hierzu hätte der hannoversche Oberbürgermeister, Weil, Zusagen über die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse einholen müssen. Dies hat er versäumt, obwohl ein solches Vorgehen heute selbstverständlicher Teil einer jeden Ansiedlungspolitik ist.
Einem Zeitungsbericht zufolge will Amazon am Kronsberg ein Logistikzentrum mit 110 000 m² Hallengrundfläche bauen und dort 1000 Arbeitsplätze schaffen. Amazon wird immer wieder kritisiert, für etwa sechs Wochen Beschäftigte einzustellen. Von den sechs Wochen werden zwei Wochen von der Agentur für Arbeit als Praktikum bezahlt. Vor diesem Hintergrund befürchte ich im geplanten Logistikzentrum am Kronsberg Lohndumping und prekäre Beschäftigungsverhältnisse.

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UNTERNEHMENSBESUCH

Otto Bock – Mobilität für jedermann

Dirk Toepffer bei Otto Bock in Duderstadt

Am Mittwoch, den 25. Januar 2012, besuchte ich den Hauptsitz der Otto Bock Health Care Gruppe in Duderstadt. Bekannt ist das Unternehmen unter anderem für seine technischen Hilfsmittel, wie beispielsweise Prothesen. Durch das Herz des Unternehmens wurde ich als stellvertretender Fraktionsvorsitzender, zuständig für den Wirtschaftsbereich, von Karsten Ley, Leiter der Unternehmenskommunikation, geführt. Über die Technologie, Kreativität und Leidenschaft, die in jedem Produkt steckt, war ich beeindruckt.
Durch Qualität und Leistungsfähigkeit ausgezeichnet, erfreut sich Otto Bock Health Care einer globalen Präsenz: die Unternehmensgruppe hat Standorte in 43 Ländern zu verzeichnen. Und nebenher ist auch das Energiemanagement ein wichtiger Faktor: mit wachsendem Unternehmen wird auch dieses über die Zeit kontinuierlich weiterentwickelt.
Den Menschen mit Handicap ein Höchstmaß an Mobilität ermöglichen – so lautet das Motto des im Jahre 1919 in Berlin gegründeten Familienunternehmens. Aufgrund fortwährender Forschung und Entwicklung wird es weltweit vielen Menschen, die einen schweren Schicksalsschlag erlebt haben, ermöglicht, selbstbewusst und sicher durch das Leben zu gehen, sei es beim Sport, im Berufsalltag oder in der Freizeit. Respekt vor jedem Einzelschicksal ist dabei die oberste Prämisse. Es ist unheimlich wichtig, den Menschen mit Handicap ihre Lebensqualität zurückzugeben, denn durch die modernen Designs und die Leistungsfähigkeit kann ein ganz normales Leben geführt werden.
Die Natur als Vorbild – bei Forschung, Entwicklung und Produktion. Unabhängigkeit, sowie Mobilität, sollen weiterhin bei jedermann großgeschrieben werden.

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PERSONEN UND POSITIONEN

Schindler geht, Sevincer kehrt zurück

Meine bisherige Mitarbeiterin, Susanne Schindler, hat mein Abgeordnetenbüro im Niedersächsischen Landtag zum 31. Dezember 2012 verlassen. Seit dem 1. Januar 2012 bereichert sie das Team der Technischen Leitung der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe. Aycan Sevincer hat den freigewordenen Posten übernommen. Sie war zuvor im Bundestagsbüro von Dr. Ursula von der Leyen und von Oktober 2009 bis Dezember 2010 für mich tätig.

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