Mein Wahlkreis

Nur mitten im Geschehen erfahre ich mehr über Ihre Erwartungen und Hoffnungen an die Politik. Daher lege ich sehr viel Wert darauf, als fester Ansprechpartner regelmäßig das Gespräch mit Ihnen zu suchen, direkt vor Ort im Wahlkreis. Je umfassender Sie mich informieren, desto besser kann ich für Sie eintreten.

Bemerode

Zu Bemerode gehört das Neubaugebiet Kronsberg. Für die Entstehung dieser Siedlung gab die Expo 2000, „Mensch, Natur und Technik – Eine neue Welt entsteht“, den Impuls. Unter den Aspekten Ökologie, Stadt als Garten und sozialer Lebensraum wurde dieses Vorhaben realisiert. Die Objekte sind Niedrigenergiehäuser, die pro Haushalt eine Energieeffizienz bis etwa 40 % aufweisen. Die CO2 – Emission liegt ca. 75 % niedriger als bei herkömmlichen Gebäuden. Das Wohnungsgebiet ist umrahmt von Gärten, Vorgärten und Innenhöfen. Die Weltausstellung auf dem Messegelände am Kronsberg wurde vom 01. Juni 2000 bis 31. Oktober 2000 umgesetzt.
Im Jahr 1204 wurde das Dorf Bemerode erstmals benannt und 1974 eingemeindet. Auffallend ist die St. Johannis – Kapelle, eine neugotische Backsteinkapelle von 1867. Bemerode ist seit 1999 an das Verkehrssystem des öffentlichen Personennahverkehrs angeschlossen. Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden. Das angrenzende Waldgebiet lädt zum Spazierengehen ein.

Bult

Der Stadtteil Bult grenzt an die Eilenriede. Auf der Bult befinden sich die Klinikinstitute der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Das Kinderkrankenhaus auf der Bult gehört zu den größten und traditionell bedeutsamsten Kliniken Hannovers. Das Stadtteilbild zeichnet sich durch Mehrfamilienhäuser und Reihenhaussiedlungen aus. Die Galopprennbahn befand sich einst hier und wurde später nach Langenhagen, die Neue Bult, verlegt. Ein Reitstall, direkt an der Eilenriede, bietet Gelegenheiten zum ausreiten und galoppieren im Wald. Als Ausflugsziel dient das Landschaftsschutzgebiet „Alte Bult“.

Döhren

Die Hauptverkehrsstraße von Döhren ist die Hildesheimer Straße. Der Döhrener Turm ist ein Wartturm, der geschichtlich dem Mittelalter zu zuordnen ist. Aus der Gründerzeit stammen die Wohnhäuser in der Nähe des Fiedelerplatz. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen der aus dem 14. Jahrhundert erhalten gebliebene Turm der St. Petri Kirche, die Leinewehr, die Arbeitersiedlung „Döhrener Jammer“ der früheren Wollwäscherei und Kämmerei WW&K und der Uhrturm.
Döhren grenzt an die Eilenriede und den Maschsee an. Die Auen- und Wiesenlandschaften sind freizugängliche Bade- und Angelteiche (die sog. „Kiesteiche“). Der Sieben-Meter-Teich hat eine FKK-Genehmigung.

Heideviertel

Das Heideviertel hieß einst „Osterfeld“. Es befindet sich südöstlich des Stadtbezirks. Seine Straßen wurden nach Orten in der niedersächsischen Heide benannt. Daher hat es auch seinen Namen Heideviertel. Ein Einkaufszentrum am Heidering und ein wöchentlicher Markt geben Gelegenheit für Käufe des täglichen Bedarfs. Die Nikodemuskirche wurde 1962 erbaut. Sie ist ein kleiner, bescheidener und funktionaler Bau mit einem Glockenturm aus Holz. Die Kirche betreibt einen Kindergarten und leistet aktive Kinder- und Jugendarbeit. Der Kleintierzuchtverein und der Polizeisportverein sind hier im Vereinsleben fest verankert.

Kirchrode

Kirchrode wurde 1907 zu einem Stadtteil Hannovers. Ein Stadtteil im Grünen und mit ländlichem Charme. Die Infrastruktur bietet erheblich mehr als Einkäufe für den täglichen Bedarf. Der 12 ha große Tiergarten ist ein beliebtes Erholungsziel. Er besteht aus einer Parkanlage und sowie einem Waldgebiet. Die Wildtiere laufen frei herum. Auf dem Gelände der Tierärztlichen Hochschule, der ältesten tierärztlichen Ausbildungsstätte Europas, befindet sich der Westfalenhof, mit alten Bauwerken, einem Teich und dem botanischen Garten. Im Zentrum von Kirchrode steht das Plastikkunstwerk „Klönschnack“ des Künstlers Fidelis Bentele. „Klönschnack“ steht für das zwischenmenschliche Leben. Die Jakobikirche wurde 1150 am Kleinen Hillen erbaut. Der Kirchturm stammt aus dem 14. Jahrhundert. Das Kirchenschiff ist im Spätbarock entstanden.

Kleefeld

Der Stadtteil Kleefeld ist zum größten Teil von der Eilenriede umgeben. Der Hermann-Löns-Park grenzt an das Viertel an. Das „Philosophenviertel“ als Wohngebiet des eleganten Bürgertums entstand südöstlich de Stadtquartiers am Anfang des 20. Jahrhunderts. Im Norden wurden Wohnungen für Arbeiter gebaut. 1927 wurde die „Gartenstadt“ errichtet, um die Flucht des Mittelstandes aus der Stadt zu verhindern. Die bilinguale Grundschule PHORMS und das Privatgymnasium VIB zeigen die Fortschrittlichkeit des Viertels in Bezug auf Bildung und Integration. Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung gibt es über die vielen Vereine wie z. B. die Jagdsportgesellschaft Hannover e.V., den Sportverein TUS Kleefeld, den Box-Club, Schachclub und die Chorgemeinschaft. Das Eisstadion am Pferdeturm bietet eine 1800 m² große Fläche zum Eislaufen. Einkaufsmöglichkeiten und soziale Einrichtungen runden den Stadtteil ab.

Mittelfeld

Mittelfeld ist ein vielfältiger Stadtteil. Sowohl Veranstaltungen und Kurse kultureller sowie bildender Art als auch Sport und Gesundheitstreffen gehören zum Repertoire der Mittelfelder. Dabei werden alle Altersklassen von Kindern bis Senioren angesprochen. Mittelfeld liegt am Messegelände Hannover. Auffällig ist die Viên-Giác-Pagode mit der Avalokiteshvara-Statue. Das buddhistische Kloster wurde 1993 eröffnet. Sehenswürdig ist die Gnadenkirche zum heiligen Kreuz, eine evangelisch-lutherische Kirche. Die Gnadenkirche hat sieben Bronzeglocken, die zu bestimmten Anlässen auch einzeln geläutet werden. Die katholische St.-Eugenius-Kirche ist eine Backstein-Saalkirche und hat einen freistehenden Glockenturm.

Seelhorst

Seelhorst liegt am Rand des gleichnamigen Waldes Seelhorst. Eichen, Hain- und Rotbuchen, Erlen und Eschen sind hier zu finden. Einst wurde der Wald für Jagd, Schweinemast und Holzgewinnung genutzt. 1852 ließ sich Werner von Grävemeyer – einer der ersten Bauherren in der Seelhorst – ein Jagdhaus errichten. Später wurde es zu einer Gastwirtschaft ausgerichtet. Hier kehrte der Hannoveraner Dichter Hermann Löns oft ein. Der Seelhorster Friedhof ist der größte Friedhof in Hannover. Er wurde architektonisch strikt geometrisch angelegt. Hier ist das Grab von Benno Ohnesorg. Die Gartenkolonie bietet Spiel- und Gestaltungsplätze für Kinder.

Waldhausen

Einen starken Protest der Waldhausener löste 1971 der Abriss der Villa Willmer aus. Im 19. Jahrhundert ließ der Ziegeleibesitzer Friedrich Willmer das Bauwerk errichten. Da Willmer seine Arbeiter tyrannisierte, wurde die Villa im Volkmund Tränenburg genannt. Waldhausen grenzt an den Maschsee und ist ein bevorzugtes Wohnviertel mit alten Häusern. Gerhard Schröder und Wolfgang Jüttner sind bekannte Bewohner dieses Ortsteils.

Waldheim

Waldheim gehört zu den erhabenen Wohnorten Hannovers und ist von gehobener Altbausubstanz geformt. Einfamilienhäuser aus den 50ern bis 70er Jahren prägen das Stadtteilbild. Im Osten der Viertels gibt es Kleingartenanlagen. Als Naherholungsort dient die Eilenriede.

Wülfel

In Wülfel ist die Radrennbahn Hannover, die bereits 18-mal Ausrichter und Schauplatz von Deutschen Meisterschaften war. Dieses Stadtquartier liegt an der Leineaue mit Teichen, Kleingärten und Sportvereinen. In der Leineaue brüten Hannovers einzige Storchenpaar. Die Matthäikirche ist 1956 im Baustil der Gotik erbaut.

Wülferode

Wülferode hat 836 Einwohner. Bauernhöfe und Fachwerkhäuser zieren das Ortsbild. Als Naherholungsgebiete bietet Wülferode die Waldgebiete Gaim und Bockmerholz an. Informationen über Pflanzen und Tiere können Tafeln entnommen werden. Die kürzeste Theke Hannovers befindet sich im Gasthaus von Horn, das seit 1847 existiert. Die Turnhalle der 1975 geschlossenen Grundschule wird für Veranstaltungen genutzt. Ein Heimatmuseum des Stadtquartiers befindet sich im Dachgeschoss der alten Grundschule. Eine Sehenswürdigkeit ist die St. Johannis Kirche, die 1756 als Fachwerkbau errichtet wurde. Die Glocke stammt aus dem Jahr 1644.

Zooviertel

Im Zooviertel befindet sich der Zoo Hannover. Der Zoo wurde 1865 gegründet. Seit 1996 wird er „Erlebnis-Zoo Hannover“ genannt und ist in verschiedene Erlebniswelten eingeteilt. Mit Sambesi, Dschungelpalast, Yukon Bay, Mullewap, Meyershof, Gorillaberg soll der Besucher in den jeweiligen Lebensraum der Tiere versetzt werden. In den 20ern lebte der Reichspräsident Paul von Hindenburg am Zoo. Deshalb wird das Quartier auch Hindenburg-Viertel genannt. Hier stehen prächtige Villen. Die Eilenriede grenzt hier an. Der Stadthallengarten und der japanische Teegarten samt einem Teehäuschen dienen der Entspannung. Das zweigeschossige Caféhaus Schaukelstuhl hat eine liebevolle Trödelhändler-Atmosphäre und lädt zum Verweilen ein.